Statoil ASA ist ein internationales Energieunternehmen, Europas zweitgrößter Gaslieferant und der größte Betreiber von Ölund Gasproduktionsanlagen auf hoher See. Seit über 40 Jahren fördern wir Erdöl und Erdgas. Aktuell sind wir in über 30 Ländern präsent und produzieren täglich rund zwei Millionen Barrel. Damit bringen wir Energie in das Leben von 170 Millionen Menschen. Knapp 70% der Produktion findet in Norwegen statt- Andere wichtige Regionen sind Nordamerika, Brasilien und Afrika.

Statoil ist führend bei der Entwicklung neuer und innovativer Fördermethoden. Durch ein klares Bekenntnis zu Technologie und Forschung ist Statoil einer der CO2-effizientesten Öl- und Gasproduzenten weltweit. Als Mitglied der „Oil and Gas Climate Initiative“ investiert Statoil auch gemeinsam mit Partnerunternehmen in innovative und klimafreundliche Technologien.

Statoil wurde 1972 als Staatsunternehmen gegründet. Heute ist das Unternehmen an den Börsen in New York und Oslo notiert, wobei der norwegische Staat 67% der Anteile hält. Es hat seinen Hauptsitz im norwegischen Stavanger und weltweit rund 20.500 Mitarbeite

Das Trollfeld

Das Trollfeld liegt im nördlichen Teil der Nordsee, etwa 65 Kilometer westlich
von Kollsnes bei Bergen. Mit rund 40 Prozent der gesamten Gasreserven auf dem norwegischen Festlandsockel
(NCS) ist es der Grundstein für die Offshore-Gasproduktion Norwegens

Snøhvit

Snøhvit ist das erste Offshore-Projekt in der Barentssee. Es ist die erste europäische
Förderanlage, die ganz ohne
Oberflächeninstallationen auskommt. Die Anlagen am Meeresboden sind so entwickelt, dass weder sie noch der Fischereibetrieb irgendwelche Schäden
erleiden können.

Sleipner

Sleipner umfasst gleich mehrere Felder und Anlagen – unter anderem eine Plattform zur Beseitigung von CO2. Seit
1996 hat Sleipner bereits mehr als 16 Millionen Tonnen CO2 aus gefördertem Gas in der Utsira-Formation gespeichert

Erdöl und Erdgas aus Norwegen

2016 feierte Norwegen das 50-jährige Jubiläum seiner Erdöl- und Erdgasindustrie. Seit den 1970er Jahren wird auf dem norwegischen Kontinentalschelf kommerziell produziert. Aus über 80 Feldern werden täglich rund vier Millionen Barrel Öl und Gas gewonnen. Der Großteil der Produktion wird per Tanker oder Pipeline exportiert.


Statoil ist für rund 50% der norwegischen Öl- und 70% der Gasexporte verantwortlich. Der Rest wird von einer Vielzahl internationaler – übrigens auch deutscher – Unternehmen gefördert und vermarktet. Die norwegischen Gasexporte erreichten im Jahre 2016 mit rund 115 Milliarden Kubikmeter einen neuen Rekordwert. Der Großteil der norwegischen Exporte geht in die Europäische Union: norwegisches Gas deckt über 20% der europäischen Nachfrage. In Deutschland beträgt der Anteil norwegischen Erdgases zwischen 25 und 30%.


Zum Transport des Erdgases von den Feldern zu den Verbrauchern wurde auf dem norwegischen Kontinentalschelf mit über 8.000 Kilometern Länge das weltweit größte Offshore-Pipelinesystem geschaffen. Drei der sieben Exportpipelines gehen nach Deutschland; sie landen in Ostfriesland an sind dort mit dem deutschen und dem niederländischen Fernleitungsnetz verbunden.


Vor der Küste Norwegens liegen noch große Öl- und Gasvorkommen. Die Mittelwertschätzung der Erdgasressourcen geht von rund 3.800 Milliarden Kubikmetern aus – in etwa das 50-fache des jährlichen deutschen Erdgasverbrauchs. Bisher wurde nur circa ein Drittel der norwegischen Gasvorkommen produziert. Die norwegische Regierung geht davon aus, dass die Gasexporte bei positiven Marktaussichten und entsprechenden Investitionen bis 2035 etwa auf dem heutigen Niveau bleiben können.

Statoil in Deutschland

Statoil eröffnete 1984 sein erstes deutsches Büro in Düsseldorf. Damals wie heute standen zuverlässige Gaslieferungen im Mittelpunkt. Später zog die Statoil Deutschland GmbH nach Ostfriesland – erst nach Emden und dann nach Etzel, wo Statoil über seine Tochter Statoil Deutschland Storage GmbH einen Erdgasspeicher betreibt.


Seit 2014 unterhält Statoil ein Büro in Berlin, das für Regierungs- und Parlamentskontakte zuständig ist. Das Berliner Büro wird von Olav Skalmeraas geleitet, der auch Statoils „Country Manager“ in Deutschland ist. Geschäftsführer der Statoil Deutschland GmbH ist Olaf Rosemann.

Neben dem Gasgeschäft ist Statoil auch im Bereich Offshore-Wind in Deutschland präsent. Das Unternehmen investiert in den Offshore-Windpark „Arkona“, der 35 Kilometer vor Rügen in der Ostsee gebaut wird. Der 385 MW große Park wird von E.ON als Betreiber entwickelt und soll im Jahr 2019 in Betrieb gehen.


Unsere Mission für die Zukunft? Wir wollen Erdgas aus Norwegen zu einem Wegbereiter für die Energiewende machen – und gleichzeitig unser Engagement im Bereich erneuerbare Energien ausbauen.

HYWind Pilot - Seit 2009 in Betrieb

Die erste schwimmende Windkraftanlage der Welt. Seit sieben Jahren stellt sie die Funktionsfähigkeit der innovativen Highwind-Technologie vor der norwegischen Küste unter Beweis und übertrifft dabei alle Erwartungen.

Sheringham Shoal - Seit 2012 in Betrieb

Statoils erste große Investition im Bereich Offshore Windenergie vor der englischen Küste und seit bald fünf Jahren in Betrieb. 88 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 317 MW erzeugen für etwa 220.000 Haushalte Strom. Statoil hält aktuell 40% der Anteile des Windparks.

Arkona - Produktionsstart 2019

Statoil ist mit einem Anteil von 50% am Windpark Arkona in in der Ostsee beteiligt. Der im Bau befindliche Park vor der Küste Rügens wird über eine Leistung von 385 MW verfügen und rund 400.000 deutsche Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. 60 Siemens Turbinen der 6-MW Klasse werden installiert.

Neben den angestammten Aktivitäten in den Bereichen Öl und Gas investiert Statoil zunehmend in erneuerbare Energien, zum Beispiel in Offshore-Wind. Aktuell entwickelt, baut und betreibt Statoil Windparks vor den Küsten Deutschlands, Großbritanniens, Norwegens und der Vereinigten Staaten. In Deutschland ist Statoil am Windpark Arkona vor der Insel Rügen beteiligt. Im Jahr 2019 wird Statoils europäisches Windportfolio mehr als eine Million Haushalte mit Strom versorgen. Durch die „Statoil Energy Ventures“ beteiligt sich das Unternehmen an innovativen Start-ups aus dem Bereich erneuerbare Energien.

Irene Rummelhoff,
Executive Vice President,
New Energy Solutions bei Statoil

Wir freuen uns, mit dem Projekt Arkona im Bereich Offshore-Windenergie in Deutschland zu investieren. Dieser Schritt passt in Statoils Strategie, das Öl- und Gasportfolio um Aktivitäten in den erneuerbaren Energien und anderen klimafreundlichen Technologien zu erweitern."

Irene Rummelhoff,
Executive Vice President, New Energy Solutions bei Statoil

 

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