Büro in Emden in der Dithmarscher Straße 13
Statoil in und für Deutschland
Zuverlässige und kontinuierliche Erdgaslieferungen aus Norwegen: so lautete der Auftrag, mit dem sich Statoil 1984 auf den Weg nach Ostfriesland machte.
25 Jahre sind vergangen und der Auftrag wurde und wird seitdem erfüllt. Heute kommen rund 30 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases über die ostfriesische Nordseeküste. Mehr noch: Ostfriesland hat sich zu einer Drehscheibe für Erdgaslieferungen nach Europa entwickelt. Ganz still und leise, denn kaum jemand weiß um die Bedeutung dieser Region für die Versorgungssicherheit in Deutschland.
Am 4. April 1984 wurde die Statoil Deutschland GmbH als deutsche Tochter des norwegischen Erdöl- und Erdgasunternehmens Statoil ASA in Düsseldorf gegründet. Zunächst stand die Suche nach einem geeigneten Platz für einen Erdgasspeicher im Vordergrund. In Etzel bei Friedeburg wurde Statoil fündig und in dem dortigen Salzstock wurden Gaskavernen eingerichtet. Nur wenige Jahre später wurde die 670 km lange Europipe I für den Transport von Erdgas aus der norwegischen Nordsee nach Dornum/Emden verlegt. Weitere Großprojekte wie die Verlegung der Europipe II folgten.
Nach Fertigstellung der Europipe I entschied sich Statoil aufgrund der günstigen Infrastruktur und der Nähe zu den technischen Anlagen 1998 für einen Firmensitz am Rysumer Nacken. Noch heute verbinden viele Einheimische die Gasterminals an der Knock mit Statoil, obwohl das Unternehmen bereits im Juli 2007 in die Dithmarscher Straße umgezogen ist. Aufgrund der Trennung von Erdgastransport und Handel wurde der Betrieb der Empfangsanlagen vor knapp zwei Jahren an die norwegische Firma Gassco übergeben.
In Vorbereitung auf das im Juli 2009 verabschiedete „Dritte EU-Richtlinienpaket“ zur Regulierung des europäischen Erdgasmarktes wurde das Transport- und Speichergeschäft der Statoil Deutschland GmbH im September 2009 ausgegliedert.
Die Statoil Deutschland Transport GmbH hat im Mai 2010 neue Geschäftsräume in Emden, Promenade Am Alten Binnenhafen 6 bezogen.
Die drei Gesellschaften beschäftigen heute insgesamt 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Geschäftsführer (seit Februar 2010) ist der Norweger Richard Eriksen.
Die Statoil Deutschland GmbH unterstützt durch administrative und technische Dienstleistungen sowohl die Tochtergesellschaften als auch den Mutterkonzern in Norwegen.