Bilde

Wasserstoff-Tankstelle in Berlin

(Foto: CRP)

Mit der Eröffnung der H2-Tankstelle tragen die Partner Statoil, Total und Linde maßgeblich zur Erweiterung der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland bei.

Um die Wasserstoff-Technologie in Deutschland weiter voranzubringen, wurde im Frühjahr 2010 die Statoil Deutschland Hydrogen GmbH mit Sitz in Emden gegründet; Geschäftsführer ist Niels Rehbock.

Außen Kraftstoff, innen High Tech – optimale Voraussetzungen für die langfristige Versorgung der über 40 PKW sowie der Busse des ÖPNV, die derzeit innerhalb der CEP getestet werden. Wasserstoff wird an der neuen TOTAL Tankstelle Holzmarktstraße sowohl flüssig als auch gasförmig mittels 350 bar und 700 bar Zapfsäulen angeboten. Damit ist die CEP das erste Projekt in Europa, welches von Anfang an eine Anpassung an internationale Standards anstrebt – ein wichtiger Schritt in Richtung weltweit vereinheitlichter H2-Versorgung.

Statoil produziert vor Ort gasförmigen Wasserstoff mittels Elektrolyse. Der hierfür benötigte Strom ist grün zertifiziert und stammt somit aus erneuerbaren Energien. Der Elektrolyseur ist eine Weltneuheit und kann sehr schnell und flexibel herauf- und heruntergefahren werden. Somit wird er auch den Leistungsprofilen von Windkraftanlagen gerecht.

Statoil, TOTAL und Linde setzen mit der Wasserstofftankstelle Maßstäbe für eine zukunftsweisende Betankungstechnologie nach neuesten technischen Standards. Darüber hinaus wird die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten des klimaneutralen Energieträgers Wasserstoff demonstriert. Die Anlage ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der kontinuierlichen Erweiterung einer Wasserstoffinfrastruktur. Vier weitere Tankstellen in Hamburg und Berlin sowie an der A24 sind innerhalb des Projektes CEP bereits in Planung.

Die CEP hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft zu etablieren. Mit den Berliner Verkehrsbetrieben BVG, BMW, Daimler, Ford, GM/Opel, der Hamburger Hochbahn, Linde, Shell, Statoil, TOTAL, Toyota, Vattenfall Europe und Volkswagen beteiligen sich Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne, Unternehmen des ÖPNV sowie die Mehrzahl der deutschen Automobilhersteller an dem wegweisenden Zukunftsprojekt. Seit 2008 wird die CEP durch das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert.
www.cleanenergypartnership.de

Kontakt CEP: Kristin Bube, e-mail: krb@bepr.de
Kontakt Statoil: Øistein Johannessen, e-mail: iosj@statoil.com